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New South Wales

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Australien / New South Wales

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New South Wales, AU
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Geologie

New South Wales erlebte eine lange Ära von episodischem Vulkanismus seit dem Karbon. Dieser entstand durch Plattenschiebungen, verbunden mit dem Bruch von Gondwana. Basaltischer Vulkanismus regierte, als sich die australische Platte entwickelte. Dies hinterließ Wirtsgesteine für Prozesse zur Bildung von Sekundärmineralien. Die vulkanischen Gesteine bergen viele Zeolithe.


Mineralien

Zeolithe

Die Zeolithe von New South Wales sind denen aus SO-Australien ähnlich (mit wenigen Ausnahmen). Es gibt 18 Zeolithe in New South Wales.

  • Perm

    Sekundärmineralien wurden in frühen permischen, vulkanischen Folgen entdeckt, entlang des "Hunter-Mooki thrust fault system", das sich 250km von Newcastle bis New England zieht. Diese Vulkangesteine bestehen aus Laven, Brekzien und "froth flows" mit mehr Olivinbasalten als silikatischen Basalten, Andesiten und Trachyandesiten.
    Diese Zeolithe wurden sicher bestimmt: Mordenit, Heulandit, Stilbit, Laumontit, Analcim, Mesolith, Skolezit, Thomsonit, Natrolith.
    Begleitmineralien sind: Quarz, Calcit, Prehnit, Epidot, Pumpellyit, Datolith, Titanit, Chlorit, Fe-/Ti-Oxide, Pyrit, Montmorillonit und Seladonit.

    Es wurden viele Zeolithvorkommen in den späten permischen Vulkangesteinen im südlichen Sydney-Basin beschrieben. Diese treten auf in kaliumreichen Latit-Basalten und basaltischen Andesit:

  • Mesozoikum

    Pyroklastische Lagerstätten und Flüsse von olivinischem Basalt bis Trachyten in Sedimenten, eingewachsen mit Domen aus Trachyt und Phonolithen. Dies geschah von Trias bis Jura (vor 206-149 Mio. Jahre). Die allgemeinen Drusen mit Zeolithen ligen in den jurassischen Garawilla-Vulkangesteinen nahe Garawilla bei Coonabarrabran. Hier wurden 90 Fundstellen entdeckt und beschrieben.

  • Tertiär

    Tertiäre Basalte von 10-75 MA sind weit verbreitet in New South Wales. Ein älterer Basaltkörper (53MA) umfasst den Mount Royal Range und die Barrington Tops. Sekundäre Mineralien füllen Geoden in paragenetischer Folge von Manganit, Montmorillonit/Illit, Chabasit, Natrolith, Manganit, Chalcedon, Lehm.

    Chabasite bis 5mm als einfache Rhomboeder oder Kombinationen aus Rhomboedern mit anderen Formen wurden gefunden.
    Natrolith kommt als nadelige XX unter 5mm vor, manchmal in radialstrahligen Gruppen und ganz selten in Calcit eingebettet als doppelendrige Fasern.

    Eine sehr weitschweifende Region zeolithreicher Olivinbasalte sind die Liverpool Ranges im nördlichen Hunter Valley. Hier fand eine Zusammenschmelzung zweier Schildvulkane unterschiedlichen Alters statt: ein alter westlicher von 38-41MA und ein junger östlicher 32-35MA alt.

    Das beste Zeolithvorkommen ist im Ardglen Steinbruch, im Bereich des älteren Vulkans liegend. Das "Sortiment" ist sehr natriumlastig, also mit Natrolith, Analcim und Gmelinit. Kali- und calciumhaltige Zeolithe sind im jüngeren Vulkanit, besonders im Merriwa-Cassilis-Gebiet der Liverpool Ranges, zu finden.

    Ein weiteres Basaltvorkommen mit Zeolithen ist das hervorragende Ben Lomond-Vorkommen in der New England-Region. Diese Basalte sind noch jünger als die von Ardglen (19-41MA). Der größte einzelne Vulkankomplex von New South Wales ist der Tweed Shield im Nordosten. Diese Vulkanite, die nach Queensland reichen, bestehen aus Basalten, zwischen denen Trachyte und Rhyolithe intrudiert sind. Diese Vulkane spien im frühen Miozän (21-24MA) und bilden heute den Mt.Warning.

    Zeolithe gibt es am Mt. Lyon, 21 km nördlich von Kyogle, in einem silikatisch gesättigten Basalt, der auf Rhyolith liegt. Der gemeine Zeolith ist grobkristalliner, rhomboedrischer, weißer Chabasit, zwischen dem kreideweißer Thomsonit sitzt. Gonnardit als Aggregate von radialstrahligen Nadeln bildet Rosetten. Dieser Fundort unterscheidet sich vom weiterführenden Basalt in Queensland, dessen Chabasite mit Mesolith und Skolezit vorkommen.

Minerals (Count: 528)

Mineral images (1 Images total)

Gold
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Gold

Größe: 73x39 mm; Fundort: New South Wales, Australien

Copyright: Rock Currier
Contribution: slugslayer 2010-11-30
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Rocks (Count: 42)

Fossils (Count: 9)

Subsidiary Pages

Reference- and Source indication, Literature

Quellenangaben

  • slugslayer
  • England, B. M. & Sutherland, F. L., 1988, MR: 19, 6, 389-405

Einordnung