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Pliensbach

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Baden-Württemberg / Stuttgart, Bezirk / Göppingen, Landkreis / Zell unter Aichelberg / Pliensbach

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Autobahn A 8 von Stuttgart in Richtung Ulm. Ausfahrt Zell u. Aichelberg. Pliensbach selbst ist ein Teilort von Zell u. Aichelberg. Aufschlüsse entlang dem gleichnamigen Bach.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Steinbrüche. Geopark-Infostelle Boll/Göppingen im Jura-Fangowerk. Sternlesberg.

Fund­s­tel­len­typ

Natürlicher Aufschluss

Geo­lo­gie

Posidonienschiefer. Typus-Lokalität für das "Pliensbachium" (Bezeichnung für einen Zeitabschnitt des Unteren Juras, der älter als der Posidonienschiefer ist und dem Unteren Jura gamma und delta der Quenstedt'schen Gliederung entspricht.)

GPS-Ko­or­di­na­ten

Pliensbach



Pliensbach

WGS 84: 
Lat.: 48,65185° N, 
Long: 9,5861111° E
WGS 84: 
Lat.: 48° 39' 6,66" N,
   Long: 9° 35' 10" E
Gauß-Krüger: 
R: 3543260,
 H: 5390637
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=18492
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Verkürzte Pfadangabe

Pliensbach, Zell unter Aichelberg, Göppingen, Stuttgart, Baden-Württemberg, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Der Pliensbach: Das Bächlein ist nicht nur als paläontologisches und stratigraphisches Objekt zu bewundern. Erste schriftliche Hinweise über paläontologische Funde stammen aus dem Jahr 1565 vom Conrad Gesner und aus dem Jahre 1602 vom Johannes Bauhinus. Die ersten gründlichen stratigraphischen Beschreibungen stammen von F. A. Quenstedt und Albert Oppel aus Tübingen.

Mineralien (Anzahl: 2)

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Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
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 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 09. Oct 2021 - 19:54:05

Gesteine (Anzahl: 4)

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Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Gestein in der Region
 G -> Link zur allg. Gesteinsseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 09. Oct 2021 - 19:54:05

Fossilien (Anzahl: 16)

Pentacrinitesr
Dr. Theodor Engel (1883). Geognostischer Wegweiser durch Württemberg. Anleitung zu Erkennen der Schichten und zum Sammeln der Petrefakten. Schweizerbarth, Stuttgart. 326 S.
(Baden-Württemberg/Stuttgart, Bezirk/Göppingen, Landkreis/Zell unter Aichelberg/Pliensbach)
F
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Legende

Fossil -> Name des Fossils
Fossil (TL) -> Fossil-Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Fossil in der Region
 F -> Link zur allg. Fossilseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Fossil ? ->Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 09. Oct 2021 - 19:54:05

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Externe Verweise (Links)

Pliensbachium

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • BAUHINUS, J.: Ein New Badbuch ... des Wunder Brunnen und Heilsamen Bads zu Boll. - 927 S. in 4 Büchern, 324 Abb., Stuttgart 1602.
  • BERKHEIMER, F.: Bernhard Hauff zum 70. Geburtstag. - Jh. Ver. vaterl. Nkde. Württ., 92, Stuttgart 1936.
  • ENGEL, T.: Geognostischer Wegweiser durch Württemberg. Anleitung zum Erkennen der Schichten und Sammeln der Petrefakten. -1. Aufl.1883, 343 S., 3. Aufl., 1908, 645 S., Stuttgart. s.99.
  • FRAAS, 0.: Vor der Sündfluth! - Eine Geschichte der Urwelt. - 512 S., Stuttgart 1866.
  • GEYER, O.F.: Die Typuslokalität des Pliensbachium in Württemberg (SW Deutschland). - In: Colloque Jurassique a Luxembourg 1962,161-67, Luxemburg 1964.
  • HAUFF, B. & HAUFF, R. B.: Das Holzmadenbuch. - 3. Aufl., 136 S., 188 Abb., Holzmaden 1981.
  • HEGELE, A.: Granit, Katzengold und Stinkkalk - Steiniges aus Württemberg. -16 S., Göppingen 1993.
  • HEGELE, A.: Das Sammlerporträt: Johann Klaschka. - Fossilien, H.5/1995,290-95, Korb 1995.
  • HEGELE, A.: Pliensbachium - Geschichte und Geologie einer Typuslokalität. - 28 S., Göppingen 2000.
  • HEGELE, A., LANG, W. & ROCKENBAUCH, 0.: Jurasammlung Dr. Engel. Erdgeschichte und Landschaft in Schwaben. - 96 S., Korb 1991.
  • HEGELE, A., MUNDORFF, M. & SCHLAUCH, 1.: Theodor Engel - Erforscher der Schwäbischen Alb. - 80 S., Weißenhorn 1988.
  • HIEMER, E.F.: Caput medusae utpote novum diluvii universalis monumentum detectum in agro Wuertembergico .... - 40 S., Stuttgart 1724 (Übers. in HÖLDER, 1994).
  • HÖLDER, H.: E. F. Hiemers Traktat über das "Medusenhaupt" Schwabens (Seirocrinus subangularis) aus dem Jahr 1724. - Stgt. Beitr. Nkde., Serie B, 213, 29 S., Stuttgart 1994.
  • OPPEL, A. (1856/58): Die Juraformation Englands, Frankreichs und des SW Deutschlands, nach ihren einzelnen Gliedern eingetheilt und verglichen. - Jh. Ver. vaterl. Nkde. Württ., 12 (1856),121-556; 13 (1857),141-396; 14 (1858),129-291; Stuttgart.
  • SCHLATTER, R.: Biostratigraphie und Ammonitenfauna des Unter-Pliensbachiums im Typusgebiet (Pliensbach, Holzmaden, Nürtingen). - Stgt. Beitr. Nkde., S. B, 65, 261 S., Stuttgart 1980.
  • Schlatter, Rudolf (1995). Pliensbach - Typlokalität im Unterjura. In: Werner K. Weidert: Klassische Fundstellen der Paläontologie. Bd.3. Goldschneck Verlag. S.85-91.
  • WÖLFFING, E. (0. J.): Steigenklub, Akte Wölffing, H.2. - Archiv des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart.
  • ZIEGLER, B.: Der Schwäbische Lindwurm. Funde aus der Urzeit. 172 S., Stuttgart 1986.
  • ZIETEN, C.H. von: Die Versteinerungen Württembergs. - 102 S., Stuttgart 1830-33.

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