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Wolfgangmaßen-Grubenfeld (Wolfgangmaaßen)

Profile

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Deutschland / Sachsen / Erzgebirgskreis / Schneeberg, Lagerstätte / Neustädtel / Wolfgangmaßen-Grubenfeld (Wolfgangmaaßen)

Journey Description

Von Schneeberg die B169 Richtung Hundshübel, am Ortsausgang Gebäudekomplex und Halde links

Exposure description

Halde und Grubenbaue

Kind of Exposure

Mine (old)

Geology

Gänge mit hydrothermaler Mneralisation, Nebengestein kontaktmetamorphe Schiefer, Skarnlagen und Granit im Untergrund

Mineralienatlas short URL

https://www.mineralatlas.eu/?l=2675
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Wolfgangmaßen-Grubenfeld, Neustädtel, Schneeberg, Lagerstätte, Erzgebirgskreis, Sachsen, DE
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Reste des Fundamentes des ehemaligen Förderturmes
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Reste des Fundamentes des ehemaligen Förderturmes
Deutschland/Sachsen/Erzgebirge/Schneeberg/Neustädtel/Wolfgangmaßen-Grubenfeld/Pucherschacht
Copyright: McSchuerf; Contribution: Mineralienatlas
Location: Deutschland/Sachsen/Erzgebirgskreis/Schneeberg, Lagerstätte/Neustädtel/Wolfgangmaßen-Grubenfeld (Wolfgangmaaßen)/Pucherschacht (inkl. Halde)
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License: Usage for Mineralienatlas project only
Reste des Fundamentes des ehemaligen Förderturmes

Deutschland/Sachsen/Erzgebirge/Schneeberg/Neustädtel/Wolfgangmaßen-Grubenfeld/Pucherschacht

Copyright: McSchuerf
Contribution: Mineralienatlas 2004-12-29
ungefähre Lage des Pucherschachtgeländes
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ungefähre Lage des Pucherschachtgeländes
Deutschland/Sachsen/Erzgebirge/Schneeberg/Neustädtel/Wolfgangmaßen-Grubenfeld/Pucherschacht
Copyright: McSchuerf; Contribution: Mineralienatlas
Location: Deutschland/Sachsen/Erzgebirgskreis/Schneeberg, Lagerstätte/Neustädtel/Wolfgangmaßen-Grubenfeld (Wolfgangmaaßen)/Pucherschacht (inkl. Halde)
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ungefähre Lage des Pucherschachtgeländes

Deutschland/Sachsen/Erzgebirge/Schneeberg/Neustädtel/Wolfgangmaßen-Grubenfeld/Pucherschacht

Copyright: McSchuerf
Contribution: Mineralienatlas 2004-12-29
Fundgrube Wolfgangmaßen
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Fundgrube Wolfgangmaßen
Hunt vor Fundgrube Wolfgangmaßen, Neustädtel, Schneeberg, Erzgebirge; 07/2010
Copyright: thdun5; Contribution: thdun5
Location: Deutschland/Sachsen/Erzgebirgskreis/Schneeberg, Lagerstätte/Neustädtel/Wolfgangmaßen-Grubenfeld (Wolfgangmaaßen)/Grube Wolfgangmaßen (Wolfgangmaaßen)
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Fundgrube Wolfgangmaßen

Hunt vor Fundgrube Wolfgangmaßen, Neustädtel, Schneeberg, Erzgebirge; 07/2010

Copyright: thdun5
Contribution: thdun5 2010-07-25

You find additional specimen at the Geolitho Museum

Detailed Description

"Wolfgang Maaßen" und "St.Wolfgang" werden bisweilen verwechselt oder gleichgesetzt, dem ist jedoch nicht so. Ursprünglich (im 16.Jhd) gab es die FG St. Wolfgang sowie diverse Maaßen(Gruben), aber keine Grube Wolfgang Maaßen. Diese entstand erst später (1777, s.u.).

Am Beginn steht die "FG St.Wolfgang", deren Erstbelehnung (Verleihung) allerdings bisher nicht aktenkundig nachgewiesen werden konnte. Nach CH.STECHER erschürfte W.HAGEMÜLLER 1552 den Gang Wolfgang Spat und ihm wurde eine Fundgrube "St.Wolfgang" sowie die Untere und Obere nächste Maaß verliehen. Der Betrieb gestaltete sich wohl anfänglich wenig erfolgreich, es kam zu wiederholten Lossagungen und Wiederaufnahmen. Erste Silberfunde sind 1572 belegt, bis 1799 gab es gute Ausbeute mit Gewinn. Trotz lückenhafter Akten sind in diesem Zeitraum 1312 kg Silber/Metallausbringen belegt. Aufgrund der topographischen Lage gab es Wasserhaltungs-Probleme. So wurden 3 oberflächennahe Stolln angelegt (Härtel-, Wiedemann- und Sonnenbrunn-Stolln) und später der Durchschlag zum Griefner- und Oberen Fürstenstolln durchgeführt. Ab 1595 begann der Zusammenschluß aller oberen Maßengruben, so gab es 1632 noch die "St.Wolfgang FG + 1.Obere Maß" und "2.-6. Obere Maß nach St.Wolfgang". Im Laufe des 17.Jhd. und Anfang des 18 Jhd. wechselten wieder Betriebseinstellungen mit Wiederaufnahmen ab. 1777 werden die Obere 4. - 8. Maß erneut gewältigt, ab diesem Zeitpunkt wird die Grube "Wolfgang Maaßen" selbständig. 1790 geht ein Pferdegöpel in Betrieb. Zu "Wolfgang Maßen" kommen 1818 die "FG St. Wolfgang", 1843 "Churfürst zu Sachsen Ankunft Maaßen = Pucher" und 1864 "FG Priester". 1845 und 57 werden reiche Silberanbrüche getätigt. 1832 Einbau einer Wassersäulenmaschine und 1857 erfolgt die Förderung durch einen Turbinengöpel. Als tiefste Sohle wird 1870 die 146-Lachter-Strecke angeschlagen. Nach 1850 erfolgt im Grubenfeld von Pucher ein intensiver Wismut-Bergbau. Sowohl auf dem Pucher-Richtschacht als auch auf dem Treibeschacht von Wolfgang Maßen (1876) werden Dampfmaschinen aufgestellt. Ab 1880 bildet Wolfgang Maßen eine der Hauptgrubenabteilungen des consortschaftlichen "Schneeberger Kobaltfeld". Nach Erschöpfung der Erzmittel wird 1906 die Wasserhaltung eingestellt und des Grubengebäude säuft bis Sohle Markus Semmler ab.

Ab da bis Ende des 2. Weltkrieges erfolgten keine Arbeiten mehr im Feld von Wolfgang Maaßen. Die sowjetische Besatzungsmacht führte mit der SAG Wismut Untersuchungsarbeiten auf Uran durch, die jedoch negativ verliefen. Lediglich im Feld von Pucher, Alexander und Auferstehung Christi wurde kurzfristig Versuchsabbau betrieben, jedoch wegen Nichtbauwürdigkeit rasch wieder aufgegeben.

Geologie Das (heutige) Grubenfeld grenzt im Südwesten an das Eibenstocker Granitmassiv und in Nordosten reicht es in den äußeren Kontakthof hinein. Der Granitkontakt wurde mehrmals an- und durchfahren. Aus dem Granit treten Aplitgänge in des Schiefergebirge ein. Hier in Kontaktnähe sind die ursprünglichen Phyllitschiefer zu Hornfelsen und Glimmerfelsen umgewandelt, im weiter entfernten äüßeren Kontakthof zu Frucht-, Fleck- oder Garbenschiefern. Desweiteren kommen metamorphe Diabase und Skarne vor, die früher zu sogenannten "Grünsteinen/Grünsteinlagern" zusammengefasst wurden. Besonders die Skarne treten im Grubenfeld verstärkt auf. Sie bilden geringmächtige Einschaltungen im Gesteinspaket. Es sind vorwiegend Amphibol- bzw. Pyroxenskarne mit Granat, Wollastonit, Epidot, Vesuvian u.a., teilweise sind sie sulfidisch vererzt mit Sphalerit, Pyrit, Pyrrhotin, Galenit, Chalkopyrit, Arsenopyrit und Magnetit (nicht bauwürdig!). Im Grubenfeld dominieren eindeutig Spatgänge und Morgengänge, Flachgänge und Stehende sind ohne Bedeutung. Die wichtigsten Morgengänge Scholz und Roland waren historisch für den Aufschluß des Grubenfeldes von Bedeutung, sie führen jedoch kaum Erze. Die Spatgänge stellen meist Komplexgänge dar, d.h. sie beinhalten zwei oder mehrere Mineralisationszyklen. Die produktiven Spatgänge haben eine streichende Erstreckung von 2-800 m und fallen alle steil nach NNO ein - bis auf den Maximilian Spat mit SSW-Einfallen. Sie sind mit einer durchschnittlichen Mächtigkeit von über 1 m bemerkenswert für Schneeberg. Charakteristisch und ökonomisch wichtig ist die Mineralisation mit Paragenesen der biconi- und ags-Formation. Untergeordnet treten auch die Formationen kku, mgu, kb sowie femn (Oxidationszone) auf. Abbauwürdige Erze: 1. Kobalterz aus Skutterudit, Safflorit (Smaltin) 2. Wismuterze aus gediegen Wismut, "Wismutocker" 3. Silbererze aus gediegen Silber Argentit, Pyrargyrit, Proustit 4. Nickelerze aus Nickeln, Ni-Skutterudit (Chloanthit). Diese Erze traten sowohl in eigenen Mitteln als auch als Komplexerze auf, wobei zahlreiche weitere Mineralien wie Pechblende, Chalkopyrit, Pyrit ... beteiligt waren. Die Gangarten sind Quarz und Calcedon (granitnah) sowie Karbonate (granitfern). Mineralogisch und aus Blickwinkel des Sammlers besonders waren (und sind) hervorragend ausgebildete Silberminerale und viele seltene Sekundärmineralien, für die einige als Typlokalität stehen.

Mineral images (168 Images total)

Pucherit
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Pucherit
Bildbreite: 4 mm; Fundort: Pucherschacht, Schneeberg, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland
Copyright: Stephan Wolfsried; Contribution: Hg
Location: Deutschland/Sachsen/Erzgebirgskreis/Schneeberg, Lagerstätte/Neustädtel/Wolfgangmaßen-Grubenfeld (Wolfgangmaaßen)/Pucherschacht (inkl. Halde)
Mineral: Pucherite
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Pucherit

Bildbreite: 4 mm; Fundort: Pucherschacht, Schneeberg, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland

Copyright: Stephan Wolfsried
Contribution: Hg 2008-06-21
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Hydroxylapatit
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Hydroxylapatit

Pucherschacht Schneeberg; Bildbreite 2,3 mm

Collection: Ulrich Hansper
Copyright: Ulrich Hansper
Contribution: Ulrich Hansper 2019-10-27
More   MF 
Saponit
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Saponit
Schmutzigweißer Harnisch aus Saponit zusammen mit graugrünlichem Hedenbergit. Neubestimmung für das Revier Schneeberg, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland von der Halde des Pucherschachtes. Stufenbreite: 8 cm
Copyright: raritätenjäger; Contribution: raritätenjäger
Collection: raritätenjäger
Location: Deutschland/Sachsen/Erzgebirgskreis/Schneeberg, Lagerstätte/Neustädtel/Wolfgangmaßen-Grubenfeld (Wolfgangmaaßen)/Pucherschacht (inkl. Halde)
Mineral: Saponite
Image: 1194634788
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Saponit

Schmutzigweißer Harnisch aus Saponit zusammen mit graugrünlichem Hedenbergit. Neubestimmung für das Revier Schneeberg, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland von der Halde des Pucherschachtes. Stufenbrei...

Collection: raritätenjäger
Copyright: raritätenjäger
Contribution: raritätenjäger 2007-11-09
More   MF 

Minerals (Count: 103)

Rock images (2 Images total)

Sinterbildung
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Sinterbildung
durch Mangan (?) schwarz gefärbter Sinter im Griefenstolln,
Copyright: uwe; Contribution: uwe
Location: Deutschland/Sachsen/Erzgebirgskreis/Schneeberg, Lagerstätte/Neustädtel/Wolfgangmaßen-Grubenfeld (Wolfgangmaaßen)/Grube Wolfgangmaßen (Wolfgangmaaßen)
Rock: calcareous sinter
Image: 1339350901
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Sinterbildung

durch Mangan (?) schwarz gefärbter Sinter im Griefenstolln,

Copyright: uwe
Contribution: uwe 2012-06-10
More   RF 
Sinterbildung
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Sinterbildung
cobalthaltiger Sinter im Griefenstolln,
Copyright: uwe; Contribution: uwe
Location: Deutschland/Sachsen/Erzgebirgskreis/Schneeberg, Lagerstätte/Neustädtel/Wolfgangmaßen-Grubenfeld (Wolfgangmaaßen)/Grube Wolfgangmaßen (Wolfgangmaaßen)
Rock: calcareous sinter
Image: 1339350698
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Sinterbildung

cobalthaltiger Sinter im Griefenstolln,

Copyright: uwe
Contribution: uwe 2012-06-10
More   RF 

Rocks (Count: 7)

External links

Wikipedia - St. Wolfgang und Maaßen
Bergbauverein Schneeberg - St. Wolfgang & Maaßen

Reference- and Source indication, Literature

Literatur:

  • Frenzel, A. (1872). Mineralogisches. 5.Heterogenit. J.prakt.Chemie 2 (5), 404-07. (Typ-Publ. Heterogenit).

IDs

GUSID (Global unique identifier short form) js7Wuz3CD0-VaIa6Vr1RWw
GUID (Global unique identifier) BBD6CE8E-C23D-4F0F-9568-86BA56BD515B
Database ID 2675