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† Trilobita

Trilobita

Additional Functions

Pictures (28 Images total)

Trilobit
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1480505902
): 9578
Trilobit
Trilobit indet., Kambrium, Utah, USA; Platte: L. ca. 10 cm, Fossil: L. ca. 3 cm
Copyright: oliverOliver; Contribution: oliverOliver
Collection: Fam. Schmitsberger
Location: USA/Utah
Fossil: Trilobita
Image: 1480505902
Rating: 9 (votes: 1)
License: Usage for Mineralienatlas project only
Trilobit

Trilobit indet., Kambrium, Utah, USA; Platte: L. ca. 10 cm, Fossil: L. ca. 3 cm

Collection: Fam. Schmitsberger
Copyright: oliverOliver
Contribution: oliverOliver 2016-11-30
Locality: Utah / USA
Eldredgeops rana
Views (File:
1586100477
): 1085
Eldredgeops rana
Eldredgeops rana, ein Trilobit aus dem Penn Dixie Fossil Park im Staat New York. Länge des Fossils 18 mm.
Copyright: Klaus Schäfer; Contribution: Klaus Schäfer
Collection: Klaus Schäfer
Location: USA/New York/Erie Co./Hamburg/Penn Dixie Fossil Park
Fossil: Arthropoda, Eldredgeops rana, Phacopida, Trilobita
Image: 1586100477
Rating: 9 (votes: 1)
License: Usage for Mineralienatlas project only
Eldredgeops rana

Eldredgeops rana, ein Trilobit aus dem Penn Dixie Fossil Park im Staat New York. Länge des Fossils 18 mm.

Collection: Klaus Schäfer
Copyright: Klaus Schäfer
Contribution: Klaus Schäfer 2020-04-05
Locality: Penn Dixie Fossil Park / Hamburg / Erie Co. / New York / USA
Trilobit - Abdruck
Views (File:
1327663769
): 8869
Trilobit - Abdruck
Bolivien / La Paz, Departamento / Loayza, Provinz/ Viloco Mine
Copyright: Stefan; Contribution: Stefan
Location: Bolivien/La Paz, Departamento/Loayza, Provinz/Cairoma, Municipio/Araca, Cantonés/Viloco/Viloco Mine (Araca Mine)
Fossil: Trilobita
Image: 1327663769
Rating: 7 (votes: 3)
License: Usage for Mineralienatlas project only
Trilobit - Abdruck

Bolivien / La Paz, Departamento / Loayza, Provinz/ Viloco Mine

Copyright: Stefan
Contribution: Stefan 2012-01-27
Locality: Viloco Mine (Araca Mine) / Viloco / Araca, Cantonés / Cairoma, Municipio / Loayza, Provinz / La Paz, Departamento / Bolivien
Trilobit
Views (File:
1489177029
): 1282
Trilobit
Trilobit indet., L. 3,3 cm, Devon. FO: Grube Friedrichssegen, Rheinland-Pfalz, D.
Copyright: Stonebrother; Contribution: oliverOliver
Collection: Stonebrother
Location: Deutschland/Rheinland-Pfalz/Rhein-Lahn-Kreis/Lahnstein, Stadt/Grube Friedrichssegen
Fossil: Trilobita
Image: 1489177029
Rating: 7 (votes: 2)
License: Usage for Mineralienatlas project only
Trilobit

Trilobit indet., L. 3,3 cm, Devon. FO: Grube Friedrichssegen, Rheinland-Pfalz, D.

Collection: Stonebrother
Copyright: Stonebrother
Contribution: oliverOliver 2017-03-10
Locality: Grube Friedrichssegen / Lahnstein, Stadt / Rhein-Lahn-Kreis / Rheinland-Pfalz / Deutschland
Trilobit
Views (File:
1416669773
): 3434
Trilobit
Österreich/Kärnten/Hermagor, Bezirk/Kirchbach/Waideggerhöhe, Länge ca. 2,5 cm
Copyright: 2045; Contribution: 2045
Collection: 2045
Location: Österreich/Kärnten/Hermagor, Bezirk/Kirchbach/Kirchbach, KG/Waideggerhöhe
Fossil: Trilobita
Image: 1416669773
Rating: 7 (votes: 1)
License: Usage for Mineralienatlas project only
Trilobit

Österreich/Kärnten/Hermagor, Bezirk/Kirchbach/Waideggerhöhe, Länge ca. 2,5 cm

Collection: 2045
Copyright: 2045
Contribution: 2045 2014-11-22
Locality: Waideggerhöhe / Kirchbach, KG / Kirchbach / Hermagor, Bezirk / Kärnten / Österreich
Trilobit (Cephalon)
Views (File:
1357743254
): 3478
Trilobit (Cephalon)
in gefrittetem devonischem Kalk. Rockeskyller Kopf, Eifel, D. Bildbreite ~ 1,5 cm.
Copyright: skibbo; Contribution: skibbo
Location: Deutschland/Rheinland-Pfalz/Vulkaneifel, Landkreis/Gerolstein/Rockeskyll/Rockeskyller Kopf
Fossil: Trilobita
Image: 1357743254
Rating: 6 (votes: 1)
License: Usage for Mineralienatlas project only
Trilobit (Cephalon)

in gefrittetem devonischem Kalk. Rockeskyller Kopf, Eifel, D. Bildbreite 1,5 cm.

Copyright: skibbo
Contribution: skibbo 2013-01-09
Locality: Rockeskyller Kopf / Rockeskyll / Gerolstein / Vulkaneifel, Landkreis / Rheinland-Pfalz / Deutschland

Additional information / Summary

Weitere Bilder zur Bestimmung zeigen sich bei den jeweiligen Arten und in der Übersicht der untergeordneten Fossilbilder.

Grouping

Belong­ing to

Gaeabionta  ⇒ Domäne: Eukaryota  ⇒ Reich: Animalia  ⇒ Mittelreich: Eumetazoa  ⇒ Klade: Triploblastica  ⇒ Unterreich: Bilateria  ⇒ Klade: Eubilateria  ⇒ Abzweig: Protostomia  ⇒ Infrareich: Ecdysozoa  ⇒ Superstamm: Panarthropoda  ⇒ Stamm: Arthropoda  ⇒ Unterstamm: Mandibulata

Taxo­nomic seg­ment

Klasse

This mentioned taxonomy is an attempt to make an conclusive assignment from the different classifications of various scientists. Because the taxonomy may change due to the latest investigative methods and other findings, our map is a guide only.

Name from

Corre­spond­ing author (Name, Year)

Walch, 1771

Other languages

German

Dreilappkrebse

scientific

Trilobita

German

Trilobiten

Swedish

Trilobiter

Alternative Name

Trilobitadae

Detailed description

Beschreibung

Lobus
Lobus
Loben (Lobi) bei Trilobiten. Der Namensursprung. Drei Lapper - 3 Lobi.
Copyright: Mineralienatlas; Contribution: Stefan
Image: 1597854265
License: Usage for Mineralienatlas project only
Lobus

Loben (Lobi) bei Trilobiten. Der Namensursprung. Drei Lapper - 3 Lobi.

Mineralienatlas

Trilobiten traten mit weltweit Beginn des Kambrium vor über einer halben Milliarde Jahre auf und starben am Ende des Paläozoikum wieder aus. Nähere Verwandte der Trilobiten sind lebendig nicht bekannt. Die Unterseite von Trilobiten wird nur sehr selten gefunden. Eine große Platte unterhalb des Mundes, das sog. Hypostom, kann örtlich häufig auftreten.

Trilobiten sind oberseitig hartschalige, in ihrem Körperbau gegliederte Tiere, die vom Kambrium bis ans Ende des Perm bis vor ca. 250 Millionen Jahren in den Urmeeren des Planeten Erde existierten. Sie starben bereits aus, bevor die Dinosaurier die Erde eroberten, und sind heute Leitfossilien für das Paläozoikum oder Erdaltertum.

Die Trilobiten gehörten zu den ersten Arthropoden oder Gliederfüßern, einem Tierstamm hartschaliger Kreaturen mit gegliedertem Körperbau und vielen koordiniert arbeitenden Beinen (die zusammen mit den Antennen der Tiere aufgrund ihrer Beschaffenheit leider fast nie fossil erhalten geblieben sind). Sie bilden die ausgestorbene Klasse der Trilobita, bestehend aus heute neun anerkannten Ordnungen, über 150 Familien, über 5.000 Gattungen und mehr als 15.000 beschriebenen Arten oder Spezies. Jedes Jahr werden neue Arten gefunden und bestimmt. Dies macht die Trilobiten zur divergentesten Gruppe unter allen ausgestorbenen Lebewesen. Innerhalb des grundlegenden Bauplans der Trilobiten gibt es eine unglaubliche Vielfalt an Größe und Form.

Unabhängig von ihrer Körpergröße und jeweils eigenen äußeren Form besitzen alle fossil erhalten gebliebenen Trilobiten einen ähnlichen, wenn nicht identischen Aufbau. Der kalzifizierte Panzer besteht dabei aus drei Hauptbestandteilen: Dem Cephalon (Kopfschild), einem gegliederten Thorax (Oberkörper) und dem Pygidium (Schwanzschild).

Form und Größe des Cephalons, die Anzahl der Pleuren am Thorax sowie die Ausgestaltung des Pygidiums variieren von Art zu Art, dieser Grundaufbau ist jedoch klassenübergreifend vorhanden.

Der Name "Trilobit" (drei Lappen) bezieht sich aber nicht auf die vorgenannten drei Hauptbestandteile, sondern auf die Tatsache, daß alle Trilobiten einen langen, mittleren Axial-Lobus (Rhachis) besitzen, sowie seitliche Pleural-Lobi. Diese drei Lobi, die sich vom Cephalon bis zum Pygidium erstrecken, sind das, was dem Trilobiten seinen Namen gibt, und sind allen Trilobitenarten eigen, trotz ihrer sonstigen Vielfalt an Form und Größe.

Die Bezeichnung "Trilobit" wurde 1771 von dem deutschen Professor Johann Ernst Immanuel Walch erstmals eingeführt, doch erst am Anfang des 19. Jahrhunderts setzte sich dieser Name in der Wissenschaft allgemein durch. (Walch, J.E.I. 1771. Die Naturgeschichte der Versteinerungen zur Erläuterung der Knorrischen Sammlung von Merkwürdigkeiten der Natur. Nürnberg)


Körperbau

Trilobit Körperbau
Trilobit Körperbau
Trilobit in schematischer Darstellung
Copyright: Stefan; Contribution: Mineralienatlas
Image: 1083317159
License: Usage for Mineralienatlas project only
Trilobit Körperbau

Trilobit in schematischer Darstellung

Stefan

Der Körper der Trilobiten wird in Kopf - Thorax - Schwanz unterteilt.


Kopf

Der Länge nach gliedern den Körper zwei Furchen, die die zentrale Achse gegen die Seiten absetzen. Den zantralen Bereich des Kopfes nennt man Glabella und seine Seitenbereiche Wangen. Beiderseits der Glabella können Augen vorhanden sein. Die hintere äußere Ecke einer jeden Wangenregion heißt Wangenecke und kann einen Wangenstachel tragen. Er verläuft als erhabener Streifen um die Vorderseite der Glabella und die Wangen.


Thorax

Die Seitenbereiche des Thorax bestehen aus Segmenten (sog. Pleuren) die durch Furchen abgesetzt sind. Ihre Anzahl ist für die Artbestimmung wichtig.

Als Pleuralfurche wird ein Einschnitt der manchmal auf der Oberseite der Pleuren vorhanden ist bezeichnet.

Der Thorax unterteilt sich in drei Lobi (Loben) von links nach rechts im Bild. In der Mitte der Axial-Lobus. Diese drei Loben geben dem Trilobiten seinen Namen - Tri (Drei) Lobi (Lappen).


Schwanz (Pygidium)

Der Schwanz der Trilobiten ist ebenfalls segmentiert. Auf seiner Achse können Querfurchen auftreten.


Fälschungen

Wir möchten auch auf die zahlreichen Fälschungen unter den Trilobiten hinweisen.

Die bei den Bildern als Fälschung bezeichneten Trilobiten gibt es so nicht. Bisher wurden unseren Erachtens lediglich disartikulierte und unvollständige Panzerteile gefunden. Die Trilobiten werden häufig auf Messen für wenig Geld angeboten, teilweise mit Stacheln, die in Wirklichkeit nichts anderes sind als aufgeklebte kleine Orthoceraten. Oft werden die Teile als "Burmeisterella" und ähnliches angepriesen. In der Regel sind die Fälschungen aus mit Steinpulver vermischtem Kunstharz angefertigt. Leider finden sich immer wieder Käufer für diese Phantasiegebilde. Aus dem obengesagten kann man schon herauslesen, dass ein einzelnes vollständiges Exemplar bereits eine Sensation, zwei vollständige Exemplare in unmittelbarer Nachbarschaft hingegen einfach zu unwahrscheinlich sind. Zudem weist allein das farbliche Aussehen der „Trilobiten“ auf einen Fälschung hin.

Was den Dicranurus und die Psychopyge angeht, so kann man bei ersterem, wenn man das Großbild ansieht, bei genauem Hinsehen kleine Löcher in der "Matrix" rund um den Trilobit herum erkennen. Diese entstehen, wenn zweikomponentige Kunstharzmasse reagiert, sich langsam verhärtet und dabei kleine Gasblasen entstehen die langsam in der Masse aufsteigen und an der Oberseite zerplatzen wo sie dann kleine Löcher hinterlassen. Diese versuchen die Fälscher mit diesen typischen, eigentlich völlig unansehnlichen und überflüssigen "Präparationsspuren" zu überdecken. Will heißen die Fälschung besteht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus Epoxydharz oder einem ähnlichen Material und wurde anschließend mit Pampe zugekleistert (oft werden dabei Altölrückstande benutzt).

Wenn man sicher gehen kann badet man den Trilo mal in Aceton und wird sich wundern wenn so gut wie nichts übrig bleibt.

Ähnliche Befürchtungen bestehen auch für die Cambropallas telesto-Platte. Es gibt zwar solche Ansammlungen von Trilobiten, in der Regel sind sie aber großflächig restauriert und eben häufig zusammenmontiert um diese Ansammlungen zu schaffen. Bei kambrischen Trilobiten wie diesen sollte man immer auch das Negativ mit in die Hand bekommen, das hilft dann schon gut weiter. Es ist eine Unsitte dass die Negative meist nicht mit angeboten werden (bzw. auch volle Absicht!) ;-)

Trilobit (zweifelhaftes Präparat)
Trilobit (zweifelhaftes Präparat)
Psychopyge elegans (zweifelhaftes Präparat)
Copyright: Stefan; Contribution: Stefan
Fossil: Psychopyge
Image: 1130779406
License: Usage for Mineralienatlas project only
Trilobit (zweifelhaftes Präparat)

Psychopyge elegans (zweifelhaftes Präparat)

Stefan
Trilobit Kunstharzguß
Trilobit Kunstharzguß
Dicranurus monstrosus, aber Fälschung!
Copyright: Stefan; Contribution: Stefan
Image: 1130779388
License: Usage for Mineralienatlas project only
Trilobit Kunstharzguß

Dicranurus monstrosus, aber Fälschung!

Stefan
Trilobit vermutlich zusammengeschustert und restauriert
Trilobit vermutlich zusammengeschustert und restauriert
Cambropallas telesto, vermutlich zusammengeschustert und restauriert
Copyright: Stefan; Contribution: Stefan
Image: 1130779224
License: Usage for Mineralienatlas project only
Trilobit vermutlich zusammengeschustert und restauriert

Cambropallas telesto, vermutlich zusammengeschustert und restauriert

Stefan
Trilobit Fälschung
Trilobit Fälschung
Trilobit Russland - Fälschung
Copyright: Stefan; Contribution: Stefan
Image: 1130779160
License: Usage for Mineralienatlas project only
Trilobit Fälschung

Trilobit Russland - Fälschung

Stefan
Trilobit Fälschung
Trilobit Fälschung
Trilobit Russland - Fälschung!
Copyright: Stefan; Contribution: Stefan
Image: 1130779358
License: Usage for Mineralienatlas project only
Trilobit Fälschung

Trilobit Russland - Fälschung!

Stefan

Lebenszeitraum in Million Jahren (Ma)

Start age: 530 Ma - End age: 252.17 Ma
251.1
265.8
275.6
299
311.7
345.3
385.3
407
418.7
426.2
439
455.8
471.8
492
503
515
542
Changhsingian
Wuchiapingian
Capitanian
Wordian
Roadian
Kungurian
Artinskian
Sakmarian
Asselian
Gzhelian
Kasimovian
Moscovian
Bashkirian
Serpukhovian
Visean
Tournaisian
Famennian
Frasnian
Givetian
Eifelian
Emsian
Pragian
Lochkovian
Ludfordian
Gorstian
Homerian
Sheinwoodian
Telychian
Aeronian
Rhuddanian
Hirnantian
Katian
Sandbian
Darriwilian
Dapingian
Floian
Tremadocian
Stage 10
Stage 9
Paibian
Guzhangian
Drumian
Stage 5
Stage 4
Stage 3
Stage 2
Fortunian
Lopingian
Guadalupian
Cisuralian
Pennsylvanian
Mississippian
Upper Devonian
Middle Devonian
Lower Devonian
Pridoli
Ludlow
Wenlock
Llandovery
Upper Ordovician
Middle Ordovician
Lower Ordovician
Furongian
Series 3
Series 2
Terreneuvian
Permian
Carboniferous
Devonian
Silurian
Ordovician
Cambrian

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