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Guinier-Verfahren

Röntgenbeugungsverfahren an Kristallpulvern. Das Guinier-Verfahren besitzt gegenüber dem "klassischen" Debye-Scherrer-Verfahren verschiedene Vorteile:

1. Durch Verwendung von Röntgenmonochromatoren (Beugung des Röntgen-Lichts an gebogenen Einkristallen) völlige Monochromasie: Aus dem Röntgenspektrum wird nur eine Linie (häufig Cu-Ka1) separiert.

2. Durch Fokussierung der - vom ebenen Pulverpräparat - gebeugten Röntgenstrahlung auf den zylindrischen Röntgenfilm wird eine hohe Auflösung erreicht, was die Auswertung linienreicher Beugungsdiagramme erleichtert und den Nachweis von Mineralphasen in sehr geringen Anteilen überhaupt ermöglicht.

3. Es können die Diagramme mehrerer (bis zu 5) Präparate gleichzeitig nebeneinander auf einem Röntgenfilm registriert werden, was den Vergleich mehrerer Mineralphasen miteinander erleicht.


siehe auch


Heizguinieraufnahme
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Heizguinieraufnahme

Eine Heizguinieraufnahme mit Phasenübergang. Nach rechts ist das Beugungsbild dargestellt, nach unten eine steigende Temperatur. Die intensive Linie links ist der Primärstrahl.

Copyright: Krizu
Contribution: Erik 2006-03-20
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Heizguinieraufnahme
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Heizguinieraufnahme

Ausschnitt aus dem vorherigen Bild mit einer Linie und dem Phasenübergang. Die Gitterkonstante hat sich geändert, somit ist die Linie verschoben.

Copyright: Krizu
Contribution: Krizu 2006-03-20
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Einordnung


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