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Bentonit

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Bentonit
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Bentonit
Weiße Bentonit-Schichten in mehrfarbigem Lehm. Die blauen und grauen Farben beruhen auf Kohlenstoff aus zersetztem organischen Material; rot resultiert aus Hämatiteinlagerungen. Blue Mesa, Petrified Forest National Park, Arizona, USA
Copyright: purotzicorico; Beitrag: Collector
Gestein: Bentonit
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Lizenz: Creative Commons - Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen (CC-BY-NC-SA) V.3.0
Bentonit

Weiße Bentonit-Schichten in mehrfarbigem Lehm. Die blauen und grauen Farben beruhen auf Kohlenstoff aus zersetztem organischen Material; rot resultiert aus Hämatiteinlagerungen. Blue Mesa, Petrifie...

Copyright: purotzicorico
Beitrag: Collector 2013-04-23

Zusatzangaben / Zusammenfassung

Ausführliche Beschreibung: Geologisches Portrait/Lagerstätten/Ton-Lagerstätten (Tone und Bentonit)

Gruppierung

Zugehörig zu

Gesteine  ⇒ Sedimentäre Gesteine und Sedimente  ⇒ Sonstige Hydroxid-, Oxid- und Silikatsedimente und Sedimentäre Gesteine  ⇒ Residualgestein



Gesteine  ⇒ Sedimentäre Gesteine und Sedimente  ⇒ Klastische Sedimente  ⇒ Pelit  ⇒ Ton und Tonstein

Andere Sprachen

Deutsch

Bentonit

Spanisch

bentonita

Englisch

bentonite

Ausführliche Beschreibung

Als Bentonit bezeichnet man Tone, deren Eigenschaften überwiegend von quellfähigen Dreischichtsilikaten der Smektit-Gruppe bestimmt werden. Als Haupttonmineral enthalten sie oft Montmorillonit, wordurch sie Thixotropie und besondere Quelleigenschaften aufweisen. Bentonite können eine Wasseraufnahmefähigkeit von 200-300% besitzen.

Sie entstehen aus gealterter und entglaster Asche oder Tuff und lassen Umrisse ursprünglicher Kristalle erkennen. Vulkanischen Gesteine wie Quarztrachyt, Liparit, Rhyolith und deren Tuffe sind namentlich zu nennen.

Der Name rührt von der Bentonformation in den USA her. Hunderttausende Tonnen von ihnen werden jährlich industriell verwertet, 80-90% davon als Spülversatz bei Tiefbohrungen der Erdölindustrie. Sie werden verwandt als Bindemittel für Formsande und zur Herstellung von Fullererden, zur Bodenverbesserung, als Füllstoff für Gummi, Kunststoffe, Asphalt, Teer sowie pharmazeutische und kosmetische Produkte. In der Keramik dienen sie zur Erhöhung der Bildsamkeit, in der Farbenindustrie als Farbträger. Große Bentonit-Lagerstätten liegen in den USA (v.a. auch Na-Bentonite), bedeutende Lagerstätten auch in Deutschland im Tertiär der Vorlandmolasse (nordalpines Molassebecken) von Niederbayern (entstanden aus rhyolithischen Tuffen).

Externe Verweise (Links)

Wikipedia: Bentonit

Referenzen, Verweise und Literatur

Literatur

  • Settmacher, O. (1962). Bentonit mit besonderer Betonung seines Vorkommens in Bayern. Aufschluss, Jg.13, Nr.2, S.44-46.
  • Fritz Ebner 1979: Die Bentonit- und Tuffvorkommen im Fohnsdorf/Knittelfelder und Seckauer Tertiärbecken.
  • Aranha da Paz, S. P., Angelica, R.S., Neumann, R. & Pöllmann, H. (2013). Bentonit Formosa - Eine ungewöhnliche Entstehung. Aufschluss, Jg.64, Nr.3, S.161-67.
  • Heinz Josef Unger (1996), Bentonite der Ostmolasse. In: Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern, 4. neubearbeitete Auflage, Hrsg. Bayer. Geol. Landesamt, München 1996; Kap 4.4.4.

Quellangaben

Gesteinszuordnungen (1)

Lokationen mit GPS-Informationen

IDs

GUSID (Globale ID als Kurzform) FTqL-BcKUEOsT0SinHM50A
GUID (Globale ID) F88B3A15-0A17-4350-AC4F-44A29C7339D0
Datenbank ID 310