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dripstone (Tropfstein)

Additional Functions

Pictures (19 Images total)

Calcit
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Calcit
Calcit als Tropfstein, ca. 8 cm, angeschliffen und poliert; Golf von Baratti, Populonia, Livorno, Toskana, Italien
Copyright: Erik; Contribution: Erik
Location: Italien/Toskana (Toscana)/Livorno, Provinz/Populonia/Steilküste
Mineral: Calcite
Rock: dripstone
Image: 1187960909
Rating: 7.5 (votes: 2)
License: Usage for Mineralienatlas project only
Calcit

Calcit als Tropfstein, ca. 8 cm, angeschliffen und poliert; Golf von Baratti, Populonia, Livorno, Toskana, Italien

Copyright: Erik
Contribution: Erik 2007-08-24
Locality: Steilküste / Populonia / Livorno, Provinz / Toskana (Toscana) / Italien
Tropfsteine
Views (File:
1279962254
): 22461
Tropfsteine
Cango Caves, Oudtshoorn, Kleine Karoo-Wüste, Provinz Westkap, Südafrika
Copyright: Wikipedia User: Andy Jou; Contribution: slugslayer
Location: Südafrika/Westkap (Western Cape), Provinz/Eden, Distrikt/Oudtshoorn/Cango Caves
Rock: dripstone
Image: 1279962254
Rating: 8 (votes: 1)
License: Creative Commons - Attribution (CC-BY) V.3.0
Tropfsteine

Cango Caves, Oudtshoorn, Kleine Karoo-Wüste, Provinz Westkap, Südafrika

Copyright: Wikipedia User: Andy Jou
Contribution: slugslayer 2010-07-24
Locality: Cango Caves / Oudtshoorn / Eden, Distrikt / Westkap (Western Cape), Provinz / Südafrika
Tropfstein
Views (File:
1074908447
): 9765
Tropfstein
Mangfalltal, nähe Kreuzstraße (München), Bayern, Deutschland; Durchmesser ca. 2 cm
Copyright: Stefan; Contribution: Mineralienatlas
Collection: Stefan
Location: Deutschland/Bayern/Oberbayern, Bezirk/München
Mineral: Aragonite
Rock: dripstone
Image: 1074908447
Rating: 6.5 (votes: 2)
License: Usage for Mineralienatlas project only
Tropfstein

Mangfalltal, nähe Kreuzstraße (München), Bayern, Deutschland; Durchmesser ca. 2 cm

Collection: Stefan
Copyright: Stefan
Contribution: Mineralienatlas 2004-01-24
Locality: München / Oberbayern, Bezirk / Bayern / Deutschland
Stalaktiten
Views (File:
1302452532
): 4743
Stalaktiten
Batu Caves, Selangor, Malaysia, 4.11.
Copyright: Doc Diether; Contribution: Doc Diether
Location: Malaysia/Selangor/Batu Caves
Rock: dripstone
Image: 1302452532
Rating: 7 (votes: 1)
License: Usage for Mineralienatlas project only
Stalaktiten

Batu Caves, Selangor, Malaysia, 4.11.

Copyright: Doc Diether
Contribution: Doc Diether 2011-04-10
Locality: Batu Caves / Selangor / Malaysia
Calcit
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): 13830
Calcit
Calcit als Tropfstein, ca 8cm; Fundort: Italien/Toskana/Livorno/Populonia/Golf von Baratti
Copyright: Erik; Contribution: Erik
Location: Italien/Toskana (Toscana)/Livorno, Provinz/Populonia/Steilküste
Mineral: Calcite
Rock: dripstone
Image: 1187961013
Rating: 5.67 (votes: 3)
License: Usage for Mineralienatlas project only
Calcit

Calcit als Tropfstein, ca 8cm; Fundort: Italien/Toskana/Livorno/Populonia/Golf von Baratti

Copyright: Erik
Contribution: Erik 2007-08-24
Locality: Steilküste / Populonia / Livorno, Provinz / Toskana (Toscana) / Italien
Tropfstein, Stalagmit
Views (File:
1408801018
): 6502
Tropfstein, Stalagmit
Fundort: Marmorbruch Weißenburg Bay; Größe: 15 x 12 x 6 cm
Copyright: Bode; Contribution: Bode
Collection: Bode
Location: Deutschland/Bayern/Mittelfranken, Bezirk/Weißenburg-Gunzenhausen, Landkreis/Weißenburg/Marmorbruch
Rock: dripstone
Image: 1408801018
Rating: 6 (votes: 1)
License: Usage for Mineralienatlas project only
Tropfstein, Stalagmit

Fundort: Marmorbruch Weißenburg Bay; Größe: 15 x 12 x 6 cm

Collection: Bode
Copyright: Bode
Contribution: Bode 2014-08-23
Locality: Marmorbruch / Weißenburg / Weißenburg-Gunzenhausen, Landkreis / Mittelfranken, Bezirk / Bayern / Deutschland

Grouping

Belonging to

Rocks  ⇒ sedimentary rocks and sediments  ⇒ carbonate sediments and sedimentary rock  ⇒ lime-sediments and limestones  ⇒ limestone  ⇒ calcareous sinter  ⇒ calc-sinter

Other languages

German

Tropfstein

English

dripstone

Spanish

estalactita o estalagmita

Detailed description

(engl.: drip stones )

Speläologischer Oberbegriff: Speleotheme

Stalaktit / Stalagmit / Stalagnat

Wenn Wassertropfen mit gelöstem Calciumcarbonat auf eine feste Oberfläche treffen, kann CO2 aus dem Wasser austreten und kristalliner Kalk (Calcit oder Aragonit) wird abgesetzt. Die Fließgeschwindigkeit des Wassers ist dabei sehr gering und beträgt max. 1 Tropfen pro Minute. Dieser Vorgang wird durch höhere Temparatur und Luftbewegung positiv beeinflusst. Tropfsteine sind daher in südlichen Höhlen wesentlich öfter anzutreffen als in unseren Breiten.

Die Kalkausfällung ist vom Gasaustausch abhängig. Es ist kein Verdunstungsvorgang, sondern ein Auskristallisierungsvorgang, der sich über Jahrtausende erstreckt. Während kohlensäurehaltiges Wasser durch Karst fließt, verliert es an Fließgeschwindigkeit, bildet Tropfen und gibt dabei CO2 ab, der sich dann als Sinter CaCO2 ablagert und Tropfsteine (Stalaktiten) bildet. Der herabfallende Tropfen enthält einen Rest an Kalziumkarbonat und bildet an der auftreffenden Stelle den Stalagmit. Wachsen Stalaktit und Stalagmit säulenartig zusammen, werden sie als Stalagnat bezeichnet.

"Chinese Theater" - Stalaktiten und Stalagmiten
Carlsbad Caverns, New Mexico, USA
Foto: NPS-Foto Peter Jones, Public Domain

Witchs Finger (Stalagmit)
Carlsbad Caverns, New Mexico, USA
Foto: NPS-Foto Peter Jones, Public Domain

"Rookery"
Carlsbad Caverns, New Mexico, USA
Foto: NPS-Foto Peter Jones, Public Domain

Bei Tropfsteinen werden je nach Entstehungsort verschiedene Typen unterschieden:

  • Stalaktiten

    wachsen von oben nach unten und haben oft einen Kanal in der Mitte des Tropfsteins, durch den das Wasser heraus tropfen kann. In Stalaktiten treten oft rüsselartige Ausbildungen zu Tage.

  • Stalagmiten

    wachsen von unten nach oben und bilden sich aus dem von oben fallenden Wassertropfen. Stalakmiten sind durch das auftropfende Wasser meist rundlicher geformt.

  • Stalagnat

    bezeichnet säulenartig zusammengewachsene Stalaktiten und Stalagmiten.

    Stalaktit und Stalakmit sind dem entsprechend gegenüberliegend entstanden.

  • Höhlenperlen


bilden sich durch herabtropfendes Wasser, wachsen jedoch nicht zu Stalakmiten, sondern bleiben wie eine Saat am Boden liegen. Durch Wind oder Strömungen bedingt, werden diese kleinen Aggregate so oft abgerollt, dass sie nicht selten fast perfekte Kügelchen oder Perlen bilden.

Die erwähnten Speleotheme bilden oft bizarre, bis mehrere Meter mächtige Formationen, welche wegen ihrer Ähnlichkeit mit vom Menschen erzeugter Objekte benannt sind: Schlösser, Säulen, Lüster, Vorhang, Strohhalme, Popcorn; aber auch Blumen, Blüten, Eiszapfen, Wasserfall usw.


Weitere Informationen


Tropfstein statt eisigem Bohrkern: Stalagmiten als Klimaarchiv


Guilin (China)/Minneapolis (USA) - Hunderttausende von Jahren reichen die natürlichen Klimaarchive im ewigen Eis der Polregionen zurück. Ohne diese eisigen Bohrkerne wüssten Wissenschaftler deutlich weniger über Eiszeiten und Wärmeperioden im Laufe der Erdgeschichte. Über Jahrtausende gewachsene Tropfsteine könnten nun die gleiche Aufgabe erfüllen und verlässliche Daten auch aus klimatisch gemäßigteren Regionen liefern. Chinesische und amerikanische Wissenschaftler berichten über diese neue steinerne Klimadatenbank in der Fachzeitschrift "Science".

"Thorium- und Sauerstoff-Isotope in den Stalagmiten aus der Dongge-Höhle in China liefern Daten über die Monsune und Niederschlagsmengen der letzten 160.000 Jahre", erklären Daoxian Yuan und seine Kollegen vom Karst-Dynamik-Labor in Guilin. Zusammen mit Klimaforschern aus Nanjing und den USA bestimmten sie unter anderem das Verhältnis der beiden Sauerstoffisotope O-16 und O-18.

Schon in Eisbohrkernen lieferten solche Messungen gute Informationen über die Regen- und Schneemengen vergangener Zeiten. Die chinesischen Tropfsteine offenbarten nun, wie zum Beispiel der alljährliche Monsun über Jahrtausende durch atmosphärische Variationen das regionale Klima mehr oder weniger stark beeinflusste. Vor allem zur Überprüfung von Klimamodellen und deren Gültigkeit für tropische und subtropische Regionen könnten die Tropfsteine sehr hilfreich sein. Denn bisher lassen sich die Berechnungen nur für die Polregionen sicher mit den Klimadaten der Vergangenheit vergleichen.

Quelle: Science
Originalpublikation: Yuan, D., Cheng, H., Edwards, R. L., Dykoski, C. A., Kelly, M. J., Zhang, M., ... & Cai, Y. (2004). Timing, duration, and transitions of the last interglacial Asian monsoon. Science, 304(5670), 575-578.

References, links, and literature

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