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St. Joachimsthal (Jachymov)

Profile

Coun­try

Tschechien

Re­gion

Karlsbad, Region (Karlovarsky kraj) / Karlsbad (Karlovy Vary), Bezirk / St. Joachimsthal (Jáchymov)

GPS Co­or­d­i­nates

Jachymov (Ortsmitte)



Jachymov (Ortsmitte)
WGS 84: 
Lat.: 50.37219602° N, 
Long: 12.91331291° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 22' 19.906" N,
   Long: 12° 54' 47.927" E

To­po­graph­ic Map

Ostrovsko. Turisticka Mapa (Wanderkarte) 1 : 60.000.

Jour­ney De­scrip­tion

St.Joachimsthal (Jachymov) befindet sich ca. 7 km entfernt von der deutschen Grenze bei Oberwiesenthal. 15km NNO Karlsbad und ca. 6km N von Schlackenwerth (Ostrov). Von der Grenze Oberwiesenthal fährt man knapp 4 km Richtung Jachymov. An einer Verzweigung führt die Straße scharf links in 3 km nach J.

Ex­po­sure de­scrip­tion

Schächte, Stollen, Halden, Pingen.

Ge­ol­o­gy

Erzgänge der Ag-Co-Ni-Bi-As-U-Formation treten hier in gneisähnlichen Glimmerschiefern nahe dem Eibenstocker Granit auf. Hydrothermale Gänge vom Typ "Schneeberg" streichen meist N-S, seltener O-W. Stehen 60 Grad bis fast senkrecht. Reiche Vererzung besonders an Gangkreuzen. In den oberen Zonen sind reichlich Silber und Silbererze neben Zinkblende und Bleiglanz. In den mittleren Zonen brachen Co, Ni, Bi- und As-Erze. "Speise" wurde ein typisches Mineral-Gemisch aus Speiskobalt, Rotnickel, Wismutglanz, ged.Wismut sowie Bleiglanz, Kupferkies und Zinkblende, evtl auch Silbererze genannt. Die tiefste Sohle führte selten Sulfide, dafür Uraninit. Das Roherz enthielt ca. 1% Pechblende. Es durchsetzte auch das Nebengestein.

Last Vis­it

9/2008

Mineralienatlas short URL:

https://www.mineralatlas.eu/?l=5832
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Additional Functions

Images from localities (19 Images total)

Förderturm
Views (Image: 1398028920): 1890
Förderturm

Joachimsthal (im Bild der Förderturm) 04.2014

Collection: seisteff
Copyright: seisteff
Contribution: seisteff 2014-04-20
Rathaus (links) und alte Münze (rechts)
Views (Image: 1306927758): 3030
Rathaus (links) und alte Münze (rechts)

Joachimsthal, Karlsbad, Tschechien. 5.11.

Copyright: Doc Diether
Contribution: Doc Diether 2011-06-01
Neuere Bergbau Karte
Views (Image: 1306521856): 2805
Neuere Bergbau Karte

Joachimsthal, Karlsbad, Tschechien.

Collection: Archiv Doc Diether
Copyright: Doc Diether
Contribution: Doc Diether 2011-05-27

Detailed Description

Grubenplan
Grubenplan

Svornost Schacht, Jachymov, Tschechien; 19. Jun. 2011

Stefan
Grubenplan
Grubenplan

Svornost Schacht, Jachymov, Tschechien; 19. Jun. 2011

Stefan
Grubenplan
Grubenplan

Svornost Schacht, Jachymov, Tschechien; 19. Jun. 2011

Stefan

Geschichtliches

Kaiser Siegmund schenkte seinem Kanzler Graf Kaspar Schlick die Herrschaft um die Stadt Schlackenwerth (Ostrov) 1434. Um diese Zeit dürfte schon in der Umgebung von Joachimsthal ein kleiner Bergbau umgegangen sein. Die Ansiedlung hieß Konradsgrün. Ein Nachfahre begründete mit anderen zusammen 1515 eine erste Gewerkschaft. Wobei 1515 für die ersten Erzfunde steht. 1516 weiß man von reicher Ausbeute an Silber. Dies lockte boom-artig viele Deutsche und Tiroler in das neugegründete Joachimsthal. Graf Schlick ließ zum Schutz die Burg Freudenstein erbauen. 1519 begann er mit der Prägung der Schlicken- bzw. Löwenthaler. Der Begriff des "Thalers" setzte sich von hier aus nicht nur in deutschen Landen, sondern später im "Tholer" - "Dollar" fort. - Der Bergbau wuchs ausserordentlich schnell, sodass es zu Beginn der 30er Jahre des 16.Jhd. 914 Zechen, 8000 Bergknappen, 800 Steiger und 400 Schichtmeister (Bergwerksleiter) gab. 1534 stieg die Bevölkerung von J. auf den höchsten Stand von 18.200 Menschen. Der an die Gewerken verteilte Gewinn betrug von 1516-1545 insgesamt 3.166.998 Thaler. Die Silberproduktion betrug pro Jahr im Schnitt etwa 7t! Der König Ferdinand konnte dies nicht dulden und entmachtete 1545 den Grafen Schlick und brachte auch die Stadt unter seine Kontrolle. - 1620 waren durch Seuchen, Kriege und den Niedergang des Bergbau nur noch 2500 Menschen in der Stadt.

1658 waren nur noch 7 Zechen in Betrieb. Aber 1708 waren es 40. Man beschränkte sich nicht auf das Silber, sondern baute auch auf Blei, Arsen, Kobalt und Wismut.

Die neue Periode begann mit der Nutzung des Urans. Man beobachtete schon das Auftreten der Pechblende zu Beginn des 18.Jhd., aber erst 1853 wurde mit der Nutzung begonnen. 1855 entstand eine k.k.Urangelb-Fabrik. Man erzeugte Farben für die Porzellan- und Glasindustrie. Bis 1898 förderte man mindestens 620t Uranerz. Es konnte nicht ausbleiben, dass sich eine "Berg- und Lungensucht" gefährlich bei den Bergleuten bemerkbar machte. Daran erkrankten mindestens 1/3 der Untertage-und Pochwerks-Belegschaft. Piere und Marie Curie gewannen aus Joachimsthaler Pechblende 1889 das Element Polonium wie das Radium. Nach 1945 war das Uran der begehrteste Stoff. Die negativen Seiten dieses Abbaus unter Druck und Aufsicht der Russen müssen hier nicht dargestellt werden. Wegen Erschöpfung der Lagerstätten schloss man den Bergbau 1963/64 endgültig. Da man nach 1900 die heilende Wirkung der "Uranwässer", wohl wegen dem Radongehalt in einem Kurbad nutzte, ist dies auch heute noch der wichtigste Erwerbszweig in J. Der Schacht "Einheit" (Svornost) ist deswegen auch heute noch in Betrieb. Er schüttet 470l/min in das Kurzentrum.

Das Atomzeitalter 1945 - 1964:

Wie von anderen ähnlichen Fundstellen bekannt, wurde unter drastischen Verhältnissen ab 1947 der Uranabbau forciert. Es war die intensivste Phase des Bergbaus in J. Es wurden 25 Hauptschächte auf 162 Grubensohlen mit 213km Querschlägen und 472 km Abbaustollen angelegt. Angelegt wurden die neuen Schächte: Eduard, Jeronym, Tomas, Jirina, Elias, Nr.2 (später Eva), Leopold, Barbora, Nikolaj, Vladimir, Nr.11 (Adam), Barbora II, Zuzana, Panorama, Popov. Während der gesamten Nachkriegsperiode standen 400 Gänge in Abbau, die Hälfte davon altbekannte. Das meiste Erz lieferten die Gänge Nördl.Jeronym (Hieronymus), Schweizer (Svycar), Kl.Rotengang (Mala Cervena), Fluder und Ypsilon (Rovnost I), Nr.13 (Plavno), Gang D (Panorama), G4 (Svornost), Gang A2 im Erzknoten Albertamy. Gefördert wurden 7199 t Uran, das meiste davon in den Erzknoten Rovnost und Barbora-Eva. Im Vergleich zu anderen Revieren, kann man aber das J. Uran-Revier als nur kleinere Lagerstätte ansehen.

Wichtige Erfindungen und Personen

  • Erfindung des Feldgestänges zur Kraftübertragung (Pumpenbetrieb) um 1551.
  • Agricola wurde 1527 Stadtarzt und Apotheker in J. Er ging 1530 nach Chemnitz.
  • Johannes Mathesius war von 1532 - 1565 als Schulrektor und Pfarrer (1.evangelische Kirche der Welt in J.) in J.tätig. Man kann ihn als "Vater der Mineraliensammler" bezeichnen, weil er die Mineralogie und Bergbaukunde dem einfachen Mann volkstümlich vermittelte.

Schächte und Gänge

  • Der W Grubenbezirk war der größte. Hierzu gehören:

    • Elias- und Wernerschacht mit Gängen: Neuhoffnung, Fluther-, Roter (Rothen)-, Fiedler-, Hieronymus-, Geister-, Bergkittler-, Schweizer-.
    • Eingkeitsschacht (Svornost) im Stadtgrund mit Gängen: Rose von Jericho, (Johannes-)Evangelisten, Geier, (Jung-)Häuerzeche, Hildebrand, Geschiebe(r), Becken, Clementi, Procopi, Maria.
    • Kaiser-Josef-Schacht: Gänge wie oben!
    • Durch Stollen aufgeschlossenes Grubenfeld 2km O: Sächs.Edelleute-St., Zeileisengrund, Glückauf-, Zufalls-, Ignazi-, Francisci-, Zeidler-, Hilfe Gottes-, Margarethengang.
      Hier am Fuße des Keilbergs lag auch die Schönerz-Zeche.


Bezirks-Museum mit großer Mineralien-Sammlung

Alte Münze
Alte Münze

Jetzt Museum. Joachimsthal. Tschechien/Böhmen/Karlsbad

Doc Diether

In der Oberstadt in der alten Münze. Nam.Republiky-Str.37, T.+420/353811695 und 736754831.

Die Ausstellung "Joachimsthal im Spiegel der Zeit" umfasst 15 Säle und ist im Renaissance-Gebäude des ehemaligen königlichen Münzhauses aus dem Jahr 1536 zu finden. Die Themen sind: Geologie und Mineralogie des Erzgebirges, archäologische Funde aus der königlichen Münze, Erzbergbau des 16.Jhd., zaghafter Beginn der Aufarbeitung der Zwangsarbeiter-Situation, Georgius Agricola, historische Volkskunde.

Öffnungszeiten:

Oktober - April: Geöffnet täglich ab 9.00 - 12.00 Uhr, 13.00 - 17.00 Uhr. Außer Mo + Di.
Mai - September: Geöffnet täglich ab 9.00 - 12.00 Uhr, 13.00 - 17.00 Uhr. Außer Mo.

Eintrittspreise:

Erwachsene: 60,- Kronen; Ermäßigung: 30,- Kronen.
Stand: 2015


Minerals (Count: 415)

Mineral images (85 Images total)

Polybasit
Views (Image: 1437938192): 631
Polybasit (SNr: B005625)

Tafelige schwarze Kristalle, Bildbreite = 3 mm; Fundort: Grube Jachymov(Joachimsthal),Erzgebirge,Tschechien.

Collection: Lithothek der Münchener Micromounter
Copyright: derhesse
Contribution: Münchener Micromounter 2015-07-26
Brassit
Views (Image: 1444396083): 292
Brassit

Bildbreite: 3 mm, Fundort: St. Joachimsthal (Jáchymov), Region Karlsbad (Karlovarsky kraj), Tschechien

Copyright: Stephan Wolfsried
Contribution: thdun5 2015-10-09
Rösslerit
Views (Image: 1444404307): 464
Rösslerit

farblose Rösslerit-Kristalle mit beginnender Umwandlung zu weißem Brassit, Bildbreite: 2 mm, Fundort: St. Joachimsthal (Jáchymov), Region Karlsbad (Karlovarsky kraj), Tschechien

Copyright: Stephan Wolfsried
Contribution: thdun5 2015-10-09

Rocks (Count: 20)

Subsidiary Pages

Reference- and Source indication, Literature

Literatur

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Weblinks


Quellenangaben

Einordnung