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Wüstenlack

Auch Wüstenpolitur oder Wüstenpatina, welche einen lack- bis firnisartigen Glanz auf der Oberfläche von Gesteinen aufweist. Die meist dunklen, lackartigen Überzüge sind eine Verwitterung durch chemische Prozesse. Wässer dringen durch haarfeine Kapillaren in das Gestein und lösen mineralische Bestandteile. Durch Wärme steigen die gelösten Substanzen durch die Kapillaren auf, verdunsten an der Oberfläche und bilden eine harte, glänzende Versiegelung (Patina) aus Fe- und Mn-Oxiden. Hauptbestandteil sind jedoch äolisch (durch Wind) transportierte Tonminerale. Ein bakterieller Einfluss auf die Entstehung wird angenommen.

Wüstenpatina
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Wüstenpatina
Wüstenpatina („Wüstenlack“) auf mehrfach umgelagertem mesozoischem Hornstein (Spongilit) aus der marinen Laa-Fm (Miozän, Karpatium). Die Patina zeigt, dass das Stück nach der Erosion aus dem primären Ablagerungskontext und einem (wohl fluviatilen) Transport in einem ariden Klima (vermutlich im Paläozän/Eozän) länger an der Oberfläche lag und atmosphärischen Einflüssen ausgesetzt war, bevor es (wohl nach – mindestens – einem neuerlichen fluviatilen Transport) in den marinen Schottern der Laa-Fm abgelagert wurde. Bei den Umlagerungsvorgängen nach der paläogenen Patinabildung blieb die dunkelbraun-schwarze Mn-/Fe-Oxidkruste überwiegend erhalten, während der typische starke Glanz teilweise wieder abgerieben wurde und nur noch partiell (v.a. in vertieften Bereichen) in ursprünglicher Intensität vorhanden ist. Die primären mesozoischen Ablagerungseinheiten des Cherts (wohl am Ost- bis Südrand der Böhmischen Masse gelegen) sind nicht mehr zu identifizieren, da sie offenbar komplett der Erosion zum Opfer gefallen sind. FO: SG Maissau, NÖ, AT, Fundgebiet Oberdürnbach/Unterdürnbach/Limberg (nicht mehr exakt zuordenbar). Maße ca. 4 x 4 x 3 cm.
Copyright: oliverOliver; Beitrag: oliverOliver
Sammlung: Oliver S.
Fundort: Österreich/Niederösterreich/Hollabrunn, Bezirk/Maissau
Gestein: Schotter
Formation: Laa-Formation
Lexikon: Wüstenlack
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Lizenz: Nur zur Mineralienatlas-Projekt-Verwendung
Wüstenpatina

Wüstenpatina („Wüstenlack“) auf mehrfach umgelagertem mesozoischem Hornstein (Spongilit) aus der marinen Laa-Fm (Miozän, Karpatium). Die Patina zeigt, dass das Stück nach der Erosion aus dem primär...

Sammlung: Oliver S.
Copyright: oliverOliver
Beitrag: oliverOliver 2022-04-16
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Wüstenpatina
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Wüstenpatina
Wüstenpatina („Wüstenlack“) auf mehrfach umgelagertem mesozoischem Hornstein (Spongilit) aus der marinen Laa-Fm (Miozän, Karpatium). Die Patina zeigt, dass das Stück nach der Erosion aus dem primären Ablagerungskontext und einem (wohl fluviatilen) Transport in einem ariden Klima (vermutlich im Paläozän/Eozän) länger an der Oberfläche lag und atmosphärischen Einflüssen ausgesetzt war, bevor es (wohl nach – mindestens – einem neuerlichen fluviatilen Transport) in den marinen Schottern der Laa-Fm abgelagert wurde. Bei den Umlagerungsvorgängen nach der paläogenen Patinabildung blieb die dunkelbraun-schwarze Mn-/Fe-Oxidkruste überwiegend erhalten, während der typische intensive Glanz teilweise wieder abgerieben wurde und nur noch partiell (v.a. in vertieften Bereichen) im ursprünglichen Ausmaß vorhanden ist. Die primären mesozoischen Ablagerungseinheiten des Cherts (wohl am Ost- bis Südrand der Böhmischen Masse gelegen) sind nicht mehr zu identifizieren, da sie offenbar komplett der Erosion zum Opfer gefallen sind. FO: SG Maissau, NÖ, AT, Fundgebiet Oberdürnbach/Unterdürnbach/Limberg (nicht mehr exakt zuordenbar). Maße ca. 4,5 x 2 x 2 cm.
Copyright: oliverOliver; Beitrag: oliverOliver
Sammlung: Oliver S.
Fundort: Österreich/Niederösterreich/Hollabrunn, Bezirk/Maissau
Gestein: Schotter
Formation: Laa-Formation
Lexikon: Wüstenlack
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Lizenz: Nur zur Mineralienatlas-Projekt-Verwendung
Wüstenpatina

Wüstenpatina („Wüstenlack“) auf mehrfach umgelagertem mesozoischem Hornstein (Spongilit) aus der marinen Laa-Fm (Miozän, Karpatium). Die Patina zeigt, dass das Stück nach der Erosion aus dem primär...

Sammlung: Oliver S.
Copyright: oliverOliver
Beitrag: oliverOliver 2022-04-16
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Wüstenlack auf einem windgeschliffenen Gestein;
Sahara, Südmarokko
Copyright: Christiane S.; Beitrag: Collector
Lexikon: Wüstenlack
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Wüstenlack auf einem windgeschliffenen Gestein;
Sahara, Südmarokko

Copyright: Christiane S.
Beitrag: Collector 2017-05-06
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Der Fundort liegt in der Nähe von Springfontein (Südrafrika / 30° 16′ S, 25° 42′ O); Der Stein ist etwa 2x2,5x4 cm (LxBxH) groß. Oben kann man noch deutlich den Wüstenlack erkennen, teilweise ist er aber schon abgeblättert. Eigenfund 2007.
Copyright: JensHiBa; Beitrag: JensHiBa
Sammlung: JensHiBa
Lexikon: Wüstenlack
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Der Fundort liegt in der Nähe von Springfontein (Südrafrika / 30° 16′ S, 25° 42′ O); Der Stein ist etwa 2x2,5x4 cm (LxBxH) groß. Oben kann man noch deutlich den Wüstenlack erkennen, tei...

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Beitrag: JensHiBa 2015-04-04
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ein typisch graubraunes Gestein, welches komplett mit einer lackartigen Patina überzogen ist. Fundort: Algerische nördliche Sahara; Eigenfund 2001
Copyright: Collector; Beitrag: Mineralienatlas
Sammlung: Collector
Lexikon: Wüstenlack
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ein typisch graubraunes Gestein, welches komplett mit einer lackartigen Patina überzogen ist. Fundort: Algerische nördliche Sahara; Eigenfund 2001

Sammlung: Collector
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Beitrag: Mineralienatlas 2005-01-17
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